Legendäres Spielewochenende in Eutin 02.02.-04.02.2018 aus Elas Sicht

 

Hallo Ihr Lieben,

Das Spiel-Wochenende in Eutin ging leider viel zu schnell vorbei. Ich habe schon sehr viele Veranstaltungen mitgemacht, aber das war das mit Abstand schönste Event, das ich je erlebt habe. Doch der Reihe nach:

Ich hatte mir den Freitag freigenommen und mein Auto am Morgen mit meinem Catering-Equipment und Vorräten sowie mit meinem persönlichen Gepäck vollgepackt. Gegen 12:00 Uhr holte ich Sirkka dann von der Arbeit ab und wir fuhren sehr gemächlich nach Eutin, wo wir gegen 13:45 Uhr ankamen. Wir waren die Ersten und wurden von den lieben Damen an der Rezeption sehr herzlich begrüßt und konnten auch sofort unsere Zimmer beziehen. Sirkka teilte sich mit Rita das Zimmer Nummer zwölf und ich bezog das Zimmer Nummer neun mit dem wunderschönen Namen 1001 Nacht.

In das Zimmer habe ich mich sofort verliebt. Es war zum Teil antikes Mobiliar und ein wunderschönes Himmelbett. Auf den Fotos könnt ihr die Einrichtung sehr gut erkennen. Es war zunächst keine Zeit, alles auszupacken, denn wir mussten zusehen, dass wir unser Catering-Equipment rüber in den Spielraum schaffen, der sich auf der anderen Straßenseite nahe unserer Unterkunft befand. Inzwischen waren auch Karsten und Kai-Ole eingetroffen, die unsere Spielesammlung aus Hamburg mitgebracht hatten. Auch diese wurde jetzt in unseren Spielraum verladen. Der Raum, den wir zum Spielen benutzen konnten, war urgemütlich und rustikal eingerichtet. Das könnt ihr auf den Fotos erkennen. Während wir noch alles aufbauten und einräumten, machte sich Kai-Ole zusammen mit Ralf, dem Besitzer des Hotels, auf den Weg zum Einkaufen. Es mussten noch Getränke und allerhand Knabberkram eingekauft werden. Ralf haben wir als einen sehr höflichen und überaus sympathischen Menschen kennen lernen dürfen. Das gilt gleichermaßen für seine liebe Familie.

Nach einiger Zeit war alles beschafft und eingeräumt. Das große Spielen konnte also beginnen. Gegen 18:30 Uhr gab es einen leckeren Imbiss von Hotel. Dieser wurde im Stockwerk über unserem Spielraum aufgebaut. Es wurden leckere Maultaschen gereicht. Sirkka und ich sorgten für kühle Getränke, Knabberkram und Süßigkeiten sowie für Kaffee und Tee. Die Arbeit hielt sich sehr in Grenzen, so dass wir viel Gelegenheit zum Spielen hatten. So verging der erste Abend wie im Flug und ehe ich mich versah, lag ich in meinem wunderschönen Himmelbett und träumte bereits von dem nächsten Tag. Um 6:00 Uhr klingelte mein Wecker und ich begab mich unter die Dusche und machte mich soweit fertig. Ich hätte jetzt auch Zeit, meine Sachen einzuräumen. Gegen 8:00 Uhr ging ich zum Frühstück und musste feststellen, dass ich die Einzige dort war. Es war aber schon alles hergerichtet. Es vergingen noch weitere 15 Minuten mit Warten, bis ich endlich Gesellschaft bekam. Das war wieder typisch Ela. Natürlich kommt niemand schon um Punkt 8:00 Uhr zum Frühstücken, aber ich war schon so aufgeregt und wollte einfach nichts verpassen.

Das Frühstück war klasse. Neben Brötchen, leckerem Aufschnitt, Kaffee und Tee gab es auch verschiedene Sorten Rührei, Würstchen und Speck. Es fehlte uns wirklich an nichts und so zelebrierten wir das tolle Frühstück.

Nach dem Frühstücken wollten wir gleich losspielen. Wer mich kennt, weiß genau, dass das nicht mit demselben Outfit wie beim Frühstück geht. Also habe ich mich kurz frisch gemacht und etwas anderes angezogen. Und dann ging es auch schon rüber. Wir haben kurz noch alles bereitgestellt und Kaffee gekocht und dann auch schön gespielt. Zum Mittag gab es wieder einen sehr leckeren Imbiss und am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Für den Abend war nun ein Büfett im Restaurant angesagt. Das war auch ausgesprochen lecker.

Gegen Abend fing es an zu schneien und die ganze Landschaft wurde in ein wunderschönes Weiß getaucht. Auch dieser Abend verging mit schönem Spielen und ich war erst gegen kurz vor 2:00 Uhr nachts im Bett. Am nächsten Morgen wachte ich auf und dachte mit Wehmut daran, dass das nun der letzte Tag sein würde. Gegen 11:00 Uhr räumten wir unsere Zimmer und Sirkka und ich brachten unsere Sachen zu meinem Auto. Wir spielten auch in diesen Tag ganz toll, aber im Laufe des Tages verabschiedeten sich immer mehr von den anwesenden Spielern und das machte mich schon sehr traurig. Als sich anbahnte, dass niemand mir ernsthaft spielen wollte, machten wir uns daran, alles aufzuräumen. Wir, das sind Sirkka, Karsten und seine Familie, Kai-Ole und Ralf und seine Familie. Der Abbau hat sehr gut funktioniert. Ich war durch die schönen Ereignisse der vorangegangenen Tage so emotional aufgeladen, dass ich Sirkka bat, mich in den Arm zu nehmen. Und dann passierte natürlich, was immer passiert: Ich fing an zu weinen. Das geschah dieses Mal aber nicht, weil eine Anstrengung vorbei war, sondern ich weinte vor lauter Freude, weil das eine so wunderschöne Zeit war, die ich verleben durfte.

Ich möchte hiermit meinen ganz großen Dank aussprechen an Karsten, der alles vorbildlich organisiert und sehr viel Arbeit in dieses Projekt hinein gesteckt hat. Mein Dank gilt ebenfalls Ralf, unserem Gastgeber, der immer mit Rat und Tat zur Seite stand, ebenfalls alles vorzüglich organisiert hatte und sich zu unserer aller Freude mit seiner Familie auch am Spielen beteiligte. Ein großer Dank geht an Kai-Ole, der sich um ganz viel gekümmert hat und auch immer zur Stelle war. Bedanken möchte ich mich beim lieben Personal, das sich immer sehr um unser Wohlergehen gekümmert hat.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an meine liebe Freundin Sirkka, mit der alles noch viel schöner war und die mir immer ganz viel Trost spendet in Situationen, die ich alleine nicht zu bewältigen vermag.

Ich möchte mich auch bei allen bedanken, die dabei waren, uns tatkräftig unterstützt haben, und zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Das war wirklich ein wunderschönes Erlebnis, dass ich nie vergessen werde.

Ich hoffe sehr, dass wir dieses sagenhafte Event nächstes Jahr wiederholen werden.

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